Kinderyoga
Kinderyoga
Ich unterrichte Kinderyoga, weil ich davon
überzeugt bin, dass es wichtig ist, den Kindern die
Möglichkeit zu geben, sich selbst zu reflektieren. Ich lege
großen Wert darauf, eine authentische Lehrerin, sehr klar
mit meinen Grenzen und dem Zusammensein mit meinen
SchülerInnen zu sein. Dadurch, dass ich weiß, wer ich bin,
und wo ich stehe, haben die Kinder einen Raum, in dem sie
sich ausprobieren können. Kinder gehen wirklich gern zum
Yoga, weil sie so da sein dürfen, wie sie sind, und wie sie
sich gerade fühlen. Schüchterne dürfen so lang schüchtern
sein, bis sie von selber aus sich heraus kommen. Ungestüme
lernen ihre Energie so zu lenken, dass sie weder sich selbst
noch anderen schaden. Kindern, die sehr gefallen wollen,
versuche ich das Gefühl zu geben, dass sie auch geliebt
werden, wenn sie nicht alles richtig machen. Und dazwischen
ist alles möglich. Ich gehe mit einem hohen Anspruch an mich
selbst an diese Arbeit, versuche mich wie auch die Kinder zu
lieben ohne Bedingungen. Ich mache die Erfahrung, dass in
meinen Kursen ein unverkrampftes gegenseitiges Lernen
stattfindet. Ich werde oft von den Kindern herausgefordert
und auf meine Echtheit überprüft. Ich bin froh, ihnen diese
Möglichkeit bieten zu dürfen.
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