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Yoga und Malen

Hinter der Bezeichnung Yoga und Malen verbirgt sich eine Workshopreihe, die ich vor 2 Jahren mit Urmila Kerker ins Leben gerufen habe. Im Vordergrund steht das künstlerische, bildnerische Gestalten. Der Kurs dauert 4 Zeitstunden, beginnt immer um 13:30 Uhr und endet um 17:30 Uhr an einem Samstag oder Sonntag. Die meisten unserer Teilnehmer sind schon öfter da gewesen, was die Gruppe sehr angenehm für Neuankömmlinge macht, da der Rest sich gut auf das Geschehen einlassen kann - dies wirkt immer ansteckend.

Yoga bereitet die Kinder innerlich auf die meist ruhigere und konzentrierte Arbeit des Gestaltens vor. Auch hier beginnt die Yogastunde mit der Einstimmung "Ong Namo Guru Dev Namo" und geht dann in den Bewegungsteil über. Die Krippen-Einrichtung, in der der Kurs stattfindet, bietet genug Raum zum dehnen, hüpfen, springen und laufen. Der Yogapart ist eher zum ankommen und austoben gedacht und so sehr dynamisch mit Bewegungsspielen. Am Ende dieses Teils ruhen wir uns meistens noch aus oder machen eine kurze Meditation. Danach übernimmt Urmila. "Worauf müssen wir achten, wenn wir zusammen hier etwas machen wollen?" ist meist einer der ersten Sätze, wenn es um die Kunst geht. Fast alle Kinder gehen bereits in die Schule und kennen die Regeln des Zusammenwirkens auf kleinerem Raum mit begrenzten Materialien sehr gut. Uns ist es wichtig, zu Beginn immer wieder ins Gedächtnis zu rufen, dass zwar jeder sein eigenes Werk schafft, sich dabei jedoch in einer Gruppe mit Gleichberechtigten befindet. Wir stellen uns nicht hin und zählen Verhaltensregeln auf, denn alle Kinder wissen selber worauf es ankommt: Teilen, Rücksicht nehmen, lieber sagen, wenn man keine Lust mehr hat, als jemanden abzulenken, mit der Schere vorsichtig sein etc. Wenn es dazu kommt, dass ein Kind keine Lust mehr hat, was in jedem Kurs mindestens ein Mal vorkommt, dann schauen wir, warum, ob es an Frust liegt, weil man nicht weiterkommt, das Bild blöd aussieht, die Dinge nicht so werden, wie man es sich vorgestellt hat, oder ob einfach mal Fußball, ausruhen oder kurz für sich sein angesagt ist. Die Optionen stehen bei uns immer offen - niemand wird gezwungen, ein Werk zu beenden, allerdings haben es bis jetzt doch alle mit eigenem Willen geschafft, was ein herrlicher Anblick ist !

Die gestalterischen Arbeiten sind immer so angelegt, dass sie am Ende des Nachmittags fertig mit nach Hause genommen werden können.

Der Nachmittag endet damit, dass wir alle gemeinsam aufräumen und uns die fertigen Arbeiten anschauen. Zwischendurch gibt es Zeit für eine Pause zum gemeinsamen Essen, Trinken, Reden und Toben.

Wir werden viel Spaß haben! 

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Meditieren macht glücklich!

Sahib Kaur Saß
Tel.: 040/29 89 83 29
sahibkaur(at)web.de